monatelange Probleme nach der COVID-19 Impfung

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Ich bin 54, von Beruf Ärztin und hatte in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang seit der ersten Impfung monatelange Beschwerden. Neun Monate später (circa 6 Wochen nach der dritten und für mich letzten Impfung) besserte es sich. Es bleiben alle zwei Wochen Erschöpfungszustände (vorher ständig), und neuerdings habe ich einen Schatten im Sichtfeld.
1. Impfung mit Astra Zeneca 24.03.21: eine Woche lang Fieber, Muskelschmerzen, Schweißausbrüche, dann zunehmende Erschöpfung, Herzklopfen, Herzschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Schwitzen. Wochenlange Schmerzen an der Injektionsstelle. Alles wurde vom Hausarzt abgetan, die laborchemische Untersuchung musste ich selbst zahlen. Laborergebnis nach 9 Wochen nach der 1. Impfung: Leukozytenverbrauch entsprechend einer Entzündungsreaktion (Leukotzytenerniedrigung). Interpretation: ich hätte wohl zusätzlich einen Virusinfekt gehabt.
Vor der 2. Impfung, nach 12 Wochen, hatte sich mein Leukotzytenwert knapp UNTER der Grenze erholt. Bei der Rücksprache mit meinem Hausarzt und der (an der Vorgeschichte desinteressierten) Impfärztin im Impfzentrum hieß es, wenn die Folgeimmunisierung nicht binnen 12 Wochen stattfinde, verfiele sie. Impfung sei besser, als COVID-19 zu bekommen.

2. Impfung mit BionTech 16.06.2021: zwei Tage grippale Symptome, zwei Wochen später Herzenge, Herzschmerzen, starkes Unwohlsein nun auch Angst! Beim Notdienst wurde eine psychosomatische Neigung vermutet (ich bin Psychiaterin!). Ausschluss Herzinfarkt erfolgte mir zuliebe aus psychologischen Gründen (,,Sie haben nichts”). In der Tat waren Herzenzyme o. B.,; EKG wurde trotz einer leichten ST-Hebung als o. B. eingestuft; Labor: erneuter Leukozytenverbrauch. Keine weiteren Maßnahmen. Ein Herzecho wurde freundlicherweise von einer Kollegin gemacht und ergab keinen auffälligen Befund. Die Beschwerden Herzklopfen, Herzschmerzen, Erschöpfung, Muskelschwere, Schwindel, Schwitzen hatte ich weiterhin, besserten sich aber leicht.
3. Impfung mit BionTech am 16.12.2021 (habe bewusst die 6 Monate abgewartet): zwei Tage grippale Symptome, wieder vermehrt Herzklopfen- und schmerzen, Schlafstörungen, etc.. Labor nach sieben Wochen: erneuter Leukozytenverbrauch.
Meine Problematik wurde zeitweise auf die Wechseljahre und auf meine Schilddrüse zurückgeführt, bis der Schilddrüsenspezialist sich nach der 3. Impfung ratlos zeigte und erklärte, dass die Werte wirklich in Ordnung seien.
Es wird wohl doch die Impfung gewesen sein!?

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