Hessenschau: Long Covid nach Impfung? Wenn Ärzte nicht helfen können und niemand einem glaubt

Die Hessenschau berichtet nun ebenfalls über das Problem von vermehrt auftretenden Long-Covid ähnlichen Symptomen nach COVID Impfung.

In dem Beitrag kommt eine Betroffene zu Wort die Ihren langen Leidensweg schildert. Ihre Symptome nach Impfung umfassen dabei extreme Erschöpfungszustände, spontan wiederkehrende Krämpfe und Zuckungen, Herzschmerzen und Herzstolpern, Schwindel, Atemnot, vermehrter Haarausfall an einigen Stellen, Taubheitsgefühle, Muskelentzündungen am Fuß, Kopfschmerzen, Tinnitus, geplatzte Äderchen in den Augen, Flecken im Sehfeld und eine Histaminunverträglichkeit.

Über 15 Facharzttermine blieben ohne konkrete Diagnose und vorallem ohne Behandlung. Ein Großteil der Diagnostik müssen Betroffene zudem aus eigener Tasche zahlen.

Auch Prof. Mardin von der UK Erlangen äußert sich in dem Beitrag:

Die Situation derer, die Long Covid nach Impfung entwickelt haben, sei besonders dramatisch, wie Mardin beschreibt: “Gefühlt geht es ihnen noch schlechter als Menschen, die Long Covid nach einer Corona-Infektion entwickelt haben: Ihnen wird gesagt, so etwas gibt es nicht.

Es gebe eine große Zurückhaltung, das Thema Long Covid nach Impfung anzuerkennen. Darauf verweist auch ein Bericht des renommierten Wissenschaftsmagazins “Science”. “Das Phänomen wird aus unterschiedlichsten Gründen negiert”, erläutert der Mediziner. “

Die Betroffenen sind erst einmal unsichtbar. Daran verzweifeln sie und werden depressiv. Es ist wie Mobbing.” Ein anderer Umgang mit den Betroffenen ist dringend nötig, findet Mardin. Ärzte, Krankenkassen, Länder und Bund müssten offen mit dem Thema umgehen. Auch damit die Patienten eine Chance auf Linderung oder Heilung hätten.

Hessenschau,2022

Der gesamte Beitrag ist hier zu finden:
Long Covid nach Impfung? Wenn Ärzte nicht helfen können und niemand einem glaubt

Bildquelle: Freie Lizenz, Pexels

1 Kommentar zu „Hessenschau: Long Covid nach Impfung? Wenn Ärzte nicht helfen können und niemand einem glaubt“

  1. Ich (83, weibl.) erhielt meine erste Impfung mit Biontech am 18.3.21, die zweite am 15.4.21, danach die PneumokokkenImpfung.
    Im fast gleichen Zeitraum 29.4.21 bekam ich die Katarakt OP am rechten Auge, die zweite am 9.9.,21, die Auffrischungsimpfung Corona am 24.11.21
    Etwa 6 – 8 Wochen nach der ersten Impfung bekam ich Beschwerden an den Augen, die ich als ob die Augen ständig unter Wasser seien – aber nicht tränten – und total müde waren. Ich lief unzählige Male in das Augenzentrum, in dem ich operiert worden war, man gab mir ständig neue Tropfen, Salben und Gele und versicherte mir, dass alles bestens sei. Später überfiel mich eine seltsame Müdigkeit und Muskelschwäche in den Beinen. Ich lief von Arzt zu Arzt ohne dass ein Grund für meine Beschwerden gefunden wurde.
    Die HWS wurde in Betracht gezogen, mein Alter, das Wetter und vieles mehr.
    Ich war ebenfalls oft bei meiner Hausärztin, beim Neurologen – beim HNO (Schwindel) bekam ich bis heute keinen Termin.
    Mittlerweile glaube ich, dass nicht die Katarakt OP, sondern die Corona Impfung der Auslöser sein könnte. Aber das wird von den Ärzten absolut für unmöglich gehalten.
    Ich fühle mich total erschöpft und schwach, und ich bin mittlerweile depressiv geworden, weil ich nirgends Hilfe bekomme.
    Christiane

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