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Politische Aktion

(@vaxopfer)
Aufstrebendes Mitglied

Meine Gedanken seit einiger Zeit:

Ich schätzte dieses Forum wirklich, aber ich glaube nicht daran, dass wir selbst die Krankheit als Laien heilen können. Deswegen versuche ich seit Monaten vergeblich einen Arzt zu finden, der das mit mir zusammen macht. Die gibt es aber, wie ihr wisst, nicht.

Den Long COVID Patienten geht es ja beim Thema nicht anders.

Petitionen usw. sind ja schön, aber ich glaube nicht, dass diese eine Veränderung bringen. Habt ihr eine Idee, wie man das auf die politische Agenda bringen könnte?

natürlich hat man als einfacher Bürger nicht die Macht, zumindest denkt man das.

Aber Greta Thunberg hat mit einem Pappschild bewaffnet eine ganze Weltbewegung gestartet. Ich wohne in Berlin, stelle mich gern jeden Tag irgendwo hin 😅 

natürlich spricht hier viel Verzweiflung, aber mich macht es wahnsinnig, untätig rumzusitzen.

all meine Zeit geht deswegen in das Lesen von Forschungen, aber ich bin Laie (wie eigentlich alle hier) und ich denke, dass dies andere Menschen übernehmen sollten, die entsprechende Qualifikationen haben… und wesentlich effektiver wäre.

ergo: unser Job sollte eigentlich sein, dass man die Ärzte und Politik dazu bewegt, uns zu helfen  statt selber unsere Ärzte zu sein, wozu wir nicht ausgebildet sind

Ich würde das Ganze in der Öffentlichkeit als Long COVID „framen” – das ist auch mein Vorgehen mittlerweile bei Therapie–Versuchen. Wenn man einen impfprotest starten würde, hat man a) gleich ganz viele Leute dabei, die man nicht haben will und b) ein Stigma an der Backe.

Zudem ist der Umgang mit Long COVID Patienten meist nicht weniger unmenschlich und die Probleme sind meiner Meinung nach 1:1 dieselben. 

 

 

 

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 18/05/2022 11:33 am
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Schlagwörter für Thema
(@apfelsteffi)
Wertvolles Mitglied

@vaxopfer 

...die Gedanken treiben mich auch.Bin allerdings aus der Provinz und hab noch nicht die Durchhalte ....Ich dachte halt an eine Sammelklage wie im Dieselskandal  🤔 ...vielleicht kann uns da der VdK helfen ? ...ich mach mich mal kundig....da braucht es aber viele die mitmachen...

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Veröffentlicht : 18/05/2022 1:23 pm
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(@kirschbluete)
Wertvolles Mitglied

@vaxopfer: Ich hatte auch schon mal wenn ich richtig wütend war daran gedacht, mich freitags in die City zu stellen mit Schilder wie "Fridays for vaccination victims". 🤣 Aber dafür bräuchte man vermutlich eine gewisse Menge an Mitstreitern. Es wäre für mich die Frage: Möchten die Long Covid-Betroffenen sich mit den Impfbetroffenen zusammen organisieren? Oder möchten die vielleicht lieber ganz bewusst unter sich bleiben?

@apfelsteffi: Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn sich möglichst viele beim VdK organisieren, unabhängig davon, ob die Betroffenen aus dem Forum an einer Sammelklage interessiert sind oder nicht. Hauptsache, beim VdK sieht man, wie viele wir sind.

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Veröffentlicht : 18/05/2022 1:49 pm
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(@elisab)
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@kirschbluete 

Nein, die Long Covidler machen jede Menge Lärm und wollen keinesfalls unter sich bleiben. Im Gegenteil, sie bauen auch auf unsere Unterstützung. Es gab hier mal einen Beitrag von @ricarda zum Thema Fotoaktion, um auf alle Nichtgenesenen (Long Vax + Long Covid) aufmerksam zu machen, weiß aber nicht mehr, wo der Beitrag war.

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Veröffentlicht : 18/05/2022 2:32 pm
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(@eli_67)
Wertvolles Mitglied

@kirschbluete
@vaxopfer

In den USA haben es Betroffene bereits im November geschafft, eine Pressekonferenz in Capitol zu organisieren. ( https://www.realnotrare.com/de/videos). Das hat soweit ich weiß nicht viel gebracht - die Einladung kam von einem Senator der Republikaner und das waren schon mal minus Punkte für die Glaubwürdigkeit... 

Es wird gerade an jeder Ecke versucht alle, die das Thema in die Öffentlichkeit bringen zu diskreditieren und zu diffamieren, s. Prof. Matthes der Charité mit seiner Studie. Prof. Matthes hat sogar ein Impfzentrum geleitet und jetzt wird er als Corona-Leugner abgestempelt. 

Ich will nicht die Hoffnung weg nehmen aber ich musste - wie alle hier - die Erfahrung machen, dass es keine einfache Angelegenheit ist. Ich will auch weiter versuchen (ich weiß nicht mehr wie viele Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen angeschrieben habe) und bin auch bereit mich vor dem Bundestag zu setzen. Nur, es müssen viele, wirklich viele mitmachen!

MDR/plusminus hat mehrmals über die Nebenwirkungen berichtet. Der Beitrag, der für den 11. Mai geplant war wurde leider abgesagt. Ich habe den Tipp bekommen, an die Intendanz zu schreiben. Das würde mehr bringen als an die Redaktion.
Das werde ich jetzt tun und auch an anderer Stelle im Forum schreiben:

Mitteldeutscher Rundfunk
Intendantin des MDR
Prof. Dr. Karola Wille
Postfach 04360 Leipzig

oder E-Mail:

programmdirektion-leipzig@mdr.de

mdr-cheredaktion@mdr.de

Ein paar kurze, prägnante Sätze in dem wir schreiben, dass wir eine offene, differenzierte Diskussion brauchen, dass tabuisieren das falsche ist, und dass Betroffene dringend Hilfe brauchen.

Es wäre super wenn viele mitmachen!

Danke!

 

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Monaten von ELI_67
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Veröffentlicht : 18/05/2022 3:06 pm
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(@vaxopfer)
Aufstrebendes Mitglied

Ich finde es geht auch nicht nur um Post Vax.

Long COVID Patienten werden auch noch psychologisiert und ME CFS ebenso. Der Grund ist doch eigentlich egal….

deswegen würde ich nicht per se mit dem Thema Impfungen protestieren, weil dann dasselbe wie mit dem Prof. der Charité passiert.

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Themenstarter Veröffentlicht : 18/05/2022 3:22 pm
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(@vaxopfer)
Aufstrebendes Mitglied

@eli_67 der link funktioniert leider nicht.

aber deswegen würde ich mit der Impfung auch vorsichtig sein und einfach „nur“ für ME CFS protestieren, ist eh Jahre überfällig. Wie gesagt, warum man da reinfällt, ist meiner Meinung nach sekundär 

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 18/05/2022 3:25 pm
(@eli_67)
Wertvolles Mitglied

@vaxopfer 

Hier noch mal der Link: https://www.realnotrare.com/

Natürlich ist es mit ME/CFS seit Jahren überfällig und es ist gut, dass endlich was passiert. Aber das Thema Impfnebenwirkungen muss unbedingt offen und offensiv dringend angegangen werden. Hier wird systematisch versucht jede/r der darüber berichtet und forscht zu diskreditieren und mundtot zu machen. Das passiert zum Glück nicht mit dem Thema Long Covid nach Infektion oder mit CFS. Was die "Zeit" über die Studie von Prof. Matthes geschrieben hat ist nicht akzeptabel, genauso was mit Herrn Schöfbeck der BKK gemacht wurde. Egal ob die Impfenebenwirkungen 0,02 oder 0,8% sind. Die Betroffenen brauchen Hilfe und Anerkennung und ja, wir brauchen zuverlässige Zahlen. Deshalb muss darüber geforscht werden und es müssen Anlaufstellen geschaffen werden, damit wir auch gezählt werden. Hier geht es darum Druck zu machen damit Forschung stattfindet und Hilfe für die Betroffene geleistet wird und es geht auch darum, die Debatte über die Impfpflicht, die mit Sicherheit noch kommt endlich differenziert und auf der Basis von Daten auszutragen.  

Bitte schreibt an die Intendanz von MDR mit der Bitte, die abgesagte Sendung bald auszustrahlen.  

 

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Veröffentlicht : 18/05/2022 3:56 pm
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(@apfelsteffi)
Wertvolles Mitglied

@kirschbluete hab heute Termin gemacht und werde DAS anbringen...dauert allerdings bis Juni 

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Veröffentlicht : 18/05/2022 5:56 pm
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(@ricarda)
Anfänger

@elisab https://instagram.com/nichtgenesen?igshid=YmMyMTA2M2Y=

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Veröffentlicht : 19/05/2022 12:42 am
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(@kirschbluete)
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Ich frage mich manchmal, ob es besser ist, das Thema von oben oder unten anzugehen. Vielleicht muss man auch versuchen, es von oben und unten gleichzeitig anzugehen. Deshalb hatte ich wie an anderer Stelle im Forum mitgeteilt, den Freund einer Freundin beim Lokalradio kontaktiert, damit über das Thema berichtet wird. Zunächst hat man Interesse signalisiert, sich bis jetzt aber noch nicht bei mir gemeldet. Es kann doch nicht sein, dass sich die Ärzte schon weigern, dass Wort "Impfung" im Gespräch mit uns zu benutzen. Dass wir totgeschwiegen werden. Weil wir eine "Krankheit" haben, die nicht gewollt ist, die nicht sein darf. Sicherlich wird man alles tun, um (politisch) zu verhindern, dass das Thema in der Öffentlichkeit in den nächsten Monaten angesprochen werden wird, da gerade wieder größere Impfstoffmengen für den Herbst eingekauft werden. Die Impfaktion im Herbst soll wieder in großem Stil durchgeführt werden. Da stören Menschen wir Herr Matthes und wir, die den Finger auf den wunden Punkt legen. Herr Schöfbeck von der BKK und Prof. Matthes wurden von ganz oben "abgesägt" und uns versuchen die Ärzte "auszusitzen".

Vorgestern hat sich eine Kollegin bei mir entschuldigt, die mir vor Wochen unterstellt hat, dass ein Teil meiner gesundheitlichen Probleme psychosomatisch seien. Also scheint so langsam bei den Leuten anzukommen, dass die Impfung Nebenwirkungen hat und es genug Impfkomplikationen/Impfschäden gibt. So langsam kommt in der Öffentlichkeit an, dass es uns gibt. Zum einen, weil irgendwer inzwischen immer jemanden kennt, der auch betroffen ist. Zum anderen, weil die Medien, wenn auch zögerlich, über uns berichten.

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Veröffentlicht : 19/05/2022 6:00 am
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 ASte
(@aste)
Wertvolles Mitglied

Ich habe an die Mail Adresse aus dem Impressum des Gesundheitsminusteriums geschrieben. Beschwerden geschildert, welche Ärzte ich aufgesucht habe, gefrsgt wann und wo endlich konkrete Hilfe erfolgt, wann das Thema endlich ernst genommen wird. Ans PEI haben auch viele geschrieben. Die scheinen es kapiert zu haben, da es ein Gespräch mit Marburg gab.

Vielleicht hilft es als nächstes, wenn viele von uns das Ministerium anschreiben. Wenn dort täglich Mails zu dem Thema eingehen, erreicht es irgendwann auch die Chef Etagen.

 

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Veröffentlicht : 19/05/2022 9:18 am
Kirschbluete gefällt das
(@vaxopfer)
Aufstrebendes Mitglied

die Mails/Briefe an die Minister helfen nicht - die werden von Mitarbeitern dort bearbeitet und der Minister bekommt sie niemals zu Gesicht (weiß das aus sicherer Quelle 😉 ). Die werden dann mit Antworthülsen abgespeist und das war es dann.

die einzige Macht, die man hat, ist die Öffentlichkeit bzw. in der Medien-Demokratie eben die Berichterstattung, um den Druck zu erhöhen.

Ein paar Dokus im TV etc. sind gut, aber reichen nicht. Deswegen ja auch mein Beispiel mit Greta... das Klimathema ist so durch die Decke gegangen, weil ein kleines, autistisches Mädchen, das radikal ist und die Schule schwänzt, super spannend ist und gut "klickt". Viel ging in der Berichterstattung ja auch um ihre Person, gar nicht das Klima. Das interessiert die Leute eben mehr.

das klingt vielleicht ein bisschen menschenverachtend, aber das ist tatsächlich die Realität.

Dementsprechend gilt auch bei unserem Anliegen eigentlich: je schriller, desto besser. Das Gegenteil  von Minister-Briefen 🙂

 

PS. Ich will damit nicht sagen, dass man deswegen keine Briefe schreiben soll. Mache das selbst. Aber das ist leider nur ein sehr kleiner Hebel.

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Themenstarter Veröffentlicht : 19/05/2022 4:37 pm
moonlight und Kirschbluete gefällt das
(@vaxopfer)
Aufstrebendes Mitglied

@kirschbluete eben weil das Thema so politisch "aufgeladen" ist, würde ich einfach dafür protestieren, dass in einer der größten Volkswirtschaften der Welt keine 30 Mio. Euro für BC007 verfügbar sind, für die Bundeswehr aber mal eben 100 Mrd. 😉

ob Impfung, ME CFS oder Long Covid - alle erfahren dasselbe menschenverachtende Verhalten. Es gibt weltweit Millionen Menschen, die potenziell vom Medikament profitieren könnten

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Themenstarter Veröffentlicht : 19/05/2022 4:40 pm
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