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Autoantikörper und Long Covid - Verbindung auch zur Impfung?: Erkenntnisse von Berlin Cures

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(@nucleus)
Mitglied Moderator

Hallo Zusammen,

dieser Beitrag soll auf die Forschungserkenntnisse der Schweizer/Berliner Firma Berlin Cures hinweisen. Primär geht es auch hier um Long-Covid Patienten. Die Forschenden äußern in Ihrem Paper allerdings auch einen Verdacht (!), dass ähnliche Mechanismen auch nach Impfung zum Tragen kommen könnten. Dazu später mehr.

Über Berlin Cures AG, übersetzt: 

Die Berlin Cures Holding AG ist ein Spin-off-Unternehmen, das im September 2014 gegründet wurde, um ein erfolgreiches Forschungsprojekt auf den Markt zu bringen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Max-Delbrück-Centrums (MDC), der Charité Berlin und des Deutschen Herzzentrums Berlin untersucht seit über 10 Jahren die Bedeutung von Autoantikörpern bei Herzerkrankungen und anderen Autoimmunerkrankungen. Gerd Wallukat vom MDC entdeckte diese Autoantikörper und beschrieb sie erstmals 1987. Sie haben die besondere Eigenschaft, Zellen über einen hochspezifischen Signalweg (so genannte G-Protein-gekoppelte Rezeptoren) zu stimulieren und damit pathologische Informationen zu senden und die Zellen so zu aktivieren, dass es zu langfristigen Organschäden kommt. Die Forscher haben nun ein Medikament (das Aptamer BC 007) gefunden, das diese Autoantikörper im Blut des Patienten neutralisieren kann. Die Wissenschaftler werden ihre Arbeit in der Berlin Cures Holding AG fortsetzen, um mit ihrer Expertise das Zulassungsverfahren für das Medikament zu unterstützen und weitere Krankheiten zu identifizieren, die durch Autoantikörper ausgelöst oder unterhalten werden. Die Idee, Autoantikörper mit einem hochspezifischen Aptamer zu binden, ist durch zwei Patente geschützt, die exklusiv an Berlin Cures zur kommerziellen Verwertung lizenziert sind. Berlin Cures wird von einem CEO - Dr. Johannes Müller - geleitet, der sowohl über industrielle als auch umfangreiche klinische Erfahrung verfügt.

Die Berlin Cures Holding AG ist ein Life Science Unternehmen mit Sitz in Zug, Schweiz, und einer F&E-Niederlassung in Berlin, Deutschland.

Eine zentrale Erkenntnis der Forscher ist, dass bei Long-Covid Patienten gehäuft spezielle Autoantikörper nachgewiesen werden können. Autoantikörper sind Strukturen, die das Immunsystem dazu veranlassen, körpereigene Strukturen anzugreifen. Untersucht wurde eine spezielle Gruppe von Autoantikörpern, welche sich gegen das sog. G-Protein-gekoppelte Rezeptoren System wendet. Diese Art von Autoantikörpern sind keine Unbekannten und wurde in der Vergangenheit mit verschiedenen neurologischen oder kardiovaskulären Erkrankungen in Verbindung gebracht (Wallukat et al., 2021, S.2). Die Autoren untersuchten die Seren von 31 Patienten mit Long-Covid Symptomen. Bei allen Untersuchten Patienten ließen sich funktionale Autoantikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren nachweisen. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Gesunden diese Art von Autoantikörpern nur bei einem sehr geringen Prozentsatz an Menschen nachzuweisen sind (ebd., S.2).

Die Autoren vermuten daher, dass diese speziellen Autoantikörper (in Kombination mit anderen Prozessen, wie z.B. Entzündungsprozessen) auch eine Rolle bei der Pathogenese von Long-Covid spielen können (ebd., S.4). Eine Entfernung dieser Autoantikörper mittels Immunadsorption (eine Art Blutwäsche, ähnlich einer Dialyse) führte bei anderen durch diese Autoantikörper ausgelösten Krankheiten zu einer Verbesserung der Symptomatik (ebd., S.4).

Die Autoren bezeichnen das SARS-CoV-2 Spike Protein als potenzielles Ziel für autoimminulogische Prozesse. Aus diesem Grund halten Sie es für unabdingbar zu untersuchen, ob die gefundenen Autoantikörper auch nach Impfung im Körper entstehen können (ebd., S.5).

Zu betonen ist außerdem, dass die Studie, wie die Autoren auch selbst anmerken, nur bedingt aussagekräftig ist. Zum einen limitiert die geringe Teilnehmerzahl (n=31) die Aussagekraft der Ergebnisse, zum anderen stellt die Studie nur eine "Momentaufnahme" dar. Daher kann der kausale Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Autoantikörper und der Krankheit nicht nachgewiesen werden. In anderen Worten: es ist unklar, ob die Symptome von den Autoantikörpern ausgelöst werden, oder eine gänzlich andere Ursache haben. Um einen kausalen Zusammenhang nachzuweisen, wäre eine Beobachtung von COVID Patienten über einen längeren Zeitraum nötig, so die Autoren.

Die Firma Berlin Cures hat ein Medikament (BC007) entwickelt, welches diese Art von Autoantikörpern zu binden/zu neutralisieren vermag. Dieses Medikament würde also eine Alternative zur sehr teuren und logistisch aufwendigen Immunadsorption darstellen. Ursprünglich wurde dieses Medikament für Herzerkrankungen entwickelt und hat (noch) keine Zulassung. Dafür sind weitere Medikamentenstudien von Nöten. Es gab allerdings schon experimentelle Heilversuche an Long-Covid Patienten, welches außerordentlich Erfolgreich waren.

"Ein Long-Covid Patient der Uniklinik Erlangen wurde erfolgreich mit BC 007 behandelt. Der Patient hatte bestimmte GPCR-Autoantikörper im Blut. Die Symptomatik des 59-jährigen Patienten hat sich nach der einmaligen BC 007 Therapie drastisch verbessert, ebenso wie die Mikrozirkulation, die im Augenhintergrund gemessen werden kann. Die Autoantikörper sind nun nicht mehr nachweisbar." [2] Zwischenzeitlich wurden weitere Patienten erfolgreich behandelt [3].

Bis zu einer Zulassung des Medikamentes bedarf es weiterer klinischer Studien, welche hoffentlich zeitnah beginnen können. Vor allem finanzielle Mittel scheinen aktuell zu fehlen. Daher kann an dieser Stelle auf keine Behandlung hingewiesen werden.

Patienten können sich bei Berlin Cures direkt auf das Vorhandensein dieser Autoantikörper testen lassen.

Links zum weiterlesen:

https://berlincures.de/

https://www.scinexx.de/news/medizin/hilft-ein-herzmedikament-gegen-long-covid/

Quellen:

[1] Wallukat, Gerd et.al. (2021) Functional autoantibodies against G-protein coupled receptors in patients with persistent Long-COVID-19 symptoms, Journal of Translational Autoimmunity Volume 4, 2021, 100100.

[2] https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/medikament-gegen-autoantikoerper-hilft-bei-long-covid/

[3] https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/long-covid-medikament-hilfe-fuer-weitere-betroffene/

 

Dieses Thema wurde geändert Vor 3 Monaten 4 mal von nucleus
Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 28/08/2021 11:36 am
ThrbnHnck, Victoria, Vale4ka18 und 3 weiteren Personen gefällt das
(@claudia)
Wertvolles Mitglied

Vielen Dank für diesen Beitrag. 

Ich habe mich noch nicht auf diese Autoantikörper testen lassen,aber ich weiß von mittlerweile 3 betroffenen deren Tests bei Berlin Cures positiv auf autoantikörper waren. Alle 3 sind ausschließlich geimpft. 

Leider gibt es dann erstmal ja keine Therapie die man aktuell hier in Deutschland bekommen könnte,darum hab ich mir das Geld bisher gespart. 

Hoffentlich wird bald intensiver in diese Richtung geforscht und Gelder in die Hand genommen. 

Die Hoffnung das es ein Medikament geben könnte tut allerdings schon mal sehr gut. Vermutlich hat unser Körper es bis dahin selbst geschafft,aber für die Zukunft wäre es sooo wichtig...

🙏🙏🙏🤞🤞🤞

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/08/2021 2:50 pm
Vale4ka18 und blyats gefällt das
 LG11
(@lg11)
Ehrenhaftes Mitglied

@nucleus vielen Dank für die Mühe, das zusammen zu stellen!!!

Das Forum hier könnte sich ja geschlossen zu einer Studie anmelden 😉

Liebe Grüße und alles Gute!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/08/2021 3:03 pm
Perpetuum gefällt das
(@eli_67)
Wertvolles Mitglied

Auch von mir danke für den Beitrag. Vielleicht ist es wirklich eine Idee, dass viele Forumsmitglieder sich testen lassen. 

@Claudia Ich bin leider momentan nicht so optimistisch, dass der Körper es alleine schaffen kann. Ich sehe bei mir keine Verbesserung, ganz im Gegenteil... Deshalb wäre es wichtig, bald Erkenntnisse darüber zu haben.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/08/2021 4:40 pm
(@claudia)
Wertvolles Mitglied

@eli_67 

Das tut mir leid das es eher schlechter bei dir wird.:( wie lang ist deine Impfung her?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/08/2021 4:45 pm
(@eli_67)
Wertvolles Mitglied

@claudia 

Die 2. Impfung habe ich am 7. Juli bekommen. Afgrund dieser Erschöpfung/abgeschlagenheit und muskel - und gelenkschmerzen ist mein leben momentan mehr oder minder auf liegen begrenzt. 

Wie hast du von den 3 Personen erfahren, die die anikörper hatten und nur die Impfung? 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/08/2021 4:52 pm
(@claudia)
Wertvolles Mitglied

@eli_67 

Also bist du jetzt in der 7. Woche etwa, dann wird es bald besser. Bei mir ist es auch kontinuierlich schlechter geworden 5.und6. Woche waren am schlimmsten,dann ging es langsam bergauf. Es gibt bessere und schlechtere Tage und im Vergleich zum gesund sein ist es einfach nur scheiße,aaaaber es wird laaaangsaam besser. Ich bin diese Woche zum 1.mal wieder richtig spazieren gewesen...täglich. Das war die Woche davor noch unvorstellbar...da bin ich immer nur ums Haus geschlichen....ab Freitag war ich dann wieder sehr müde und hab jetzt auch das we wieder zum ausruhen genutzt. 

Ab morgen gehe ich wieder spazieren. Dienstag sind 11.wochen rum bei mir. 

Ich kenne ein paar die auch solche Probleme nach der Impfung haben und von ihnen weiß ich es direkt. Ich weiß auch von 2en die wieder völlig gesund sind. 

Also nicht die Hoffnung aufgeben!!!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/08/2021 5:03 pm
Vale4ka18 und blyats gefällt das
(@eli_67)
Wertvolles Mitglied

Ich habe mich noch nicht auf diese Autoantikörper testen lassen,aber ich weiß von mittlerweile 3 betroffenen deren Tests bei Berlin Cures positiv auf autoantikörper waren. Alle 3 sind ausschließlich geimpft. 

Hallo Claudia, Du hast von 3 Personen geschrieben, deren Tests bei Berlin Cures positiv waren. Kennst Du die drei persönlich? Was haben sie für Symptome?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/08/2021 5:24 pm
Victoria gefällt das
(@claudia)
Wertvolles Mitglied

@eli_67 

Eine kenne ich persönlich...die anderen beiden aus einer FB Gruppe....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 30/08/2021 5:46 pm
(@nucleus)
Mitglied Moderator

@eli_67 

Hi,

ich kenne zwar niemanden persönlich, aber ich kann die Symptome der Teilnehmer in der Studie hier einmal wiedergeben:

  • Herzrasen (Tachycardia)
  • Müdigkeit (Fatigue)
  • kreisrunder Haarausfall (Alopecia)
  • PoTS
  • Muskelzittern (Tremor)
  • Bluthochdruck (Hypertension)
  • Brachykardie
  • Aufmerksamkeitsdefizit
  • Dysautonomie
  • Sprachstörungen (Anomic aphasia)
  • Herzmuskelentzündung (Myocarditis)
  • Geruchs & Geschmacksstörungen
  • Polyneuropathie

Zwei der Studienteilnehmer hatten ebenfalls Autoantikörper, waren allerdings symptomfrei. Zu betonen ist außerdem, dass die Studie, wie die Autoren auch selbst anmerken, nur bedingt aussagekräftig ist. Zum einen limitiert die geringe Teilnehmerzahl (n=31) die Aussagekraft der Ergebnisse, zum anderen stellt die Studie nur eine "Momentaufnahme" dar. Daher kann der kausale Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Autoantikörper und der Krankheit nicht nachgewiesen werden. In anderen Worten: es ist unklar, ob die Symptome von den Autoantikörpern ausgelöst werden, oder eine gänzlich andere Ursache haben. Um einen kausalen Zusammenhang nachzuweisen, wäre eine Beobachtung von COVID Patienten über einen längeren Zeitraum nötig, so die Autoren.

Viele Grüße

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 30/08/2021 9:21 pm
Claudia gefällt das
(@christina)
Aufstrebendes Mitglied

@eli_67 

Hallo,
ich bin eine derjenigen, bei der die Autoantikörper im Berliner Labor festgestellt wurden. Vielleicht kann ich euch mit meinen Erfahrungen weiterhelfen.

Anfang Juli wagte ich die doch recht teure Laboruntersuchung aufgrund meiner immer noch starken Beschwerden nach einer Impfung mit AstraZeneca am 12.03.2021. Zuvor wurde neurologisch alles soweit ohne Befund abgeklärt.
Bei mir wurden folgende Autoantikörper festgestellt: Angiotensin II AT1 Rezeptor sowie der Angiotensin (1-7) MAS Rezeptor.

Da es mittlerweile weitere im anderen Portal (rund-ums-baby.de) gibt, die ähnliche Symptome haben wie ich und auch diese sowie noch weitere Autoantikörper, die in dem Labor festgestellt wurde, gebildet haben, gehe ich davon aus, dass es ein generelles Problem bei er CoronaImpfung darstellt und ev. für unsere Symtomatik verantwortlich sein können.
Diese Autoantikörper werden wahrscheinlich vom Körper versehentlich gebildet, da sie den eigentlichen Antikörpern, die auf das Spike gebildet werden sollen, sehr ähnlich sind (G- Protein- gekoppelte Rezeptoren).

Diese Autoantikkörper sollen sich ev. auch wieder zurückbilden können, aber fehlt glaube ich etwas die Erfahrung.
Heilen kann man die zur Zeit nicht (das entsprechende Medikament wird gerade getestet), aber lindern, dazu gibt es dann als Medikamente spezielle Rezeptorenblocker - (Angionisten). In meinem Fall ist das ein Medikament aus dem Bereich der Sartane. Die Angiotensinrezeptoren veranlassen die glatte Muskulatur dazu, die feinsten Blutgefäße zusammenzuschnüren, so dass die Mikrozirkulation gestört wird, was wiederum die Nerven irritiert oder abschnürt und das Nervensystem im Ganzen irritiert.
Die Durchblutungsstörungen treten wahrscheinlich auch im ganzen Körper, inclusive der Organe auf.

Bevor ich das Medikament nahm hatte ich:
starke Parästhesien aller Extremitäten zum Körper hochziehend , elektrisierendes Vibrieren, auch im Gesicht und im Kopf , Sehprobleme, Übelkeit, elektrisierendes lautes Rauschen im Kopf
Muskelzuckungen/ Muskelzittern im ganzen Körper, Muskelschmerzen, Zuckungen der Finger und Zehen, elektrisierendes Rauschen im Kopf und Körper, beim Liegen auf der Seite/ Ohr: sehr schnelles Pochen zu hören (Vagusnerv?), kein Fieber , flimmerndes Sehen
Verschlimmerung bei Stress (Zittern der Beine/ des Körpers) sowie dazukommend stechende Kopfschmerzen. Monatelang lag ich nur im Bett und konnte helles Licht und Lärm kaum ertragen.

Seitdem ich das Medikament nehme sind die Parästhesien zurückgegangen, die Muskelschmerzen und andere Symptomatik haben sich deutlich reduziert. Weiterhin besteht leider immer noch das elektrisierende Rauschen im Kopf, was sich bis in Arme und Beine zieht, ein Vibrieren und Pochen im Kopf. Die Konzentration leidet noch.
Bei Stress wird nach wie vor alles getriggert und das Muskelzittern fängt wieder an, das Rauschen im Kopf wird stärker.

Dennoch glaube ich, meinen Körper mit dem Medikament erstmal zu unterstützen und bin daher froh, die Untersuchung habe durchführen lassen und werde auch den Verlauf der Autoantikörper bestimmen lassen.

@nucleus

Danke für die informative Zusammenfassung, hier findet man weitere Infos zu meinem Erfahrungsbericht.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31/08/2021 10:15 am
Claudia, kati, blyats und 3 weiteren Personen gefällt das
(@christina)
Aufstrebendes Mitglied

Hier kann man die Autoantikörper auch einzeln bestimmen lassen, in der Zusammenstellung etwas günstiger

Anforderungsschein-neu.pdf (celltrend.de):

ww.celltrend.de/wp-content/uploads/2020/09/Anforderungsschein-neu.pdfw

 

Bisher waren bei Geimpften folgende auffällig:

Angiotensin II AT1 Rezeptor

Beta 2 adrenoceptor

Muscarinic M2 Rezeptor

 

Angiotensin (1-7) MAS gibt es nicht im Anforderungsbogen, dieser hängt aber mit dem Angiotensin II AT1  zusammen, so dass meist beide positiv sind.

 

Leider habe ich mit dem Labor keine Erfahrung, werde aber demnächst dort mal meinen Verlauf testen lassen.

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Veröffentlicht : 31/08/2021 6:29 pm
und nucleus gefällt das
(@reinreinolds)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@christina 

Hi Christina,

vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag mit vielen Informationen. Ich habe diesen Test auf diese speziellen Autoantikörper noch nicht machen lassen, erwäge es aber. Ich schlage mich allerdings mit etwas anderen Symptomen rum:

- Schwindel

- Benommenheit

- erschwertes Sehen/schlecht fokussieren und sehr lichtempfindlich

- Steifer Nacken

Solche Symptome hattest du nicht oder? Kennst du jmd (vllt. ja aus dem anderen Forum), der solche Symptome in Kombination mit den Autoantikörpern hatte. Und der im besten Fall noch eines der Antagonisten ausprobiert hat?

Vielen Dank und alles Gute dir. Bitte halte uns hier weiter auf dem Laufenden wie es dir ergeht und wie sich die Autoantikörper entwickeln. Ich denke hunderte oder tausende die das in Zukunft hier lesen, werden dir danken.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/09/2021 3:54 pm
Claudia gefällt das
(@christina)
Aufstrebendes Mitglied

@reinreinolds 

 flackerndes Sehen, gerade bei hell- dunkel Kontrasten, habe ich auch immer noch. Diesbezüglich habe ich eine talking Eye - Untersuchung gemacht, das Ergebnis steht aber noch aus.

Das elektrisierende Rauschen, was irgendwie den ganzen Kopf einnimmt und leicht zittern lässt, macht auch irgendwie benommen und bereitet mir Konzentrationsprobleme. Das ist leider nicht weggegangen.

Einen steifen Nacken habe ich nicht, war aber heute bei der Massage und sie meinte, ich sei verspannt im Nacken.

 

Ich hoffe dir etwas weitergeholfen zu haben. Alles gute.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/09/2021 7:46 pm
 kati
(@kati)
Anfänger

Liebe @christina 

hast du irgendeinen Befundbogen oder eine Beurteilung darüber erhalten? Du wurdest „nur“ geimpft, hast aber die Autoantikörper im Blut, richtig?

Ich benötige fundierte „Beweise“ (das klingt total doof - ich weiß) um meinen Arzt zu überzeugen sich der Sache einmal anzunehmen. 
Ich habe zumindest ein „offenes Ohr“ gefunden und versuche über das Wochenende die Fakten zusammen zu stellend, diese sollten wissenschaftlich fundiert bzw. begründet sein. Durch wen wurdest du anschließend mit dem Medikament behandelt, wer hat die Werte von dir interpretiert? 

Lg 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 03/09/2021 2:55 pm
Seite 1 / 7
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